Irgendwann kommt die Zeit, in der die Ansprüche an erholsamen, entspannten und gesunden Schlaf steigen. Der Wunsch besser schlafen zu wollen steigt, man hat das Gefühl, nicht mehr entspannt und erholt aufzuwachen. Gut schlafen in Hotelbetten auf Reisen oder im Urlaub war früher kein Problem, heute bieten Ihnen die meisten Hotelbetten nicht mehr den erholsamen Schlaf, wie Sie es sich für einen erholsamen Urlaub wünschen. Auf Reisen oder sogar zuhause erwachen Sie morgens teilweise bereits mit Verspannungen oder sogar Schmerzen – gut schlafen fühlt sich anders an. Kennen Sie dies Problem? Dann sollen Sie weiterlesen und erfahren, wie Sie in Zukunft besser schlafen.
Die Schlafqualität wird mit zunehmendem Alter oft ein immer wichtigeres Thema – gut schlafen und morgens erholt, vital und fit aufzuwachen, ist ein mit den Jahren immer mehr geschätzter Wert, der direkten Einfluss auf unsere Lebensqualität hat. Kein Wunder, denn der Mensch verbringt ein Drittel seines Lebens im Schlaf – das sind durchschnittlich 25 Jahre des Lebens. Wenn Sie sich diesen Zeitraum vergegenwärtigen, dann sollte es Grund genug sein, dem Thema „gut schlafen“ oder „besser schlafen“ die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken.
Gesunder, erholsamer Schlaf ist ein wichtiger Bestand unseres Lebens, denn im Schlaf sollen sich Körper und Geist regenerieren. Die Eindrücke und Geschehnisse des Tages werden im Schlaf verarbeitet. Gut schlafen bedeutet, Körper und Geist schöpfen durch den gesunden, erholsamen Schlaf neue Energie und Vitalität. Schlaf ist kein passiver Zustand wie man früher glaubte. Im Gegenteil – dank der Schlafforschung wissen wir heute, dass Schlaf ein aktives Geschehen ist, bei dem lebensnotwendige Prozesse zur Regeneration der körperlichen und seelischen Kräfte ablaufen. Wird der Schlaf nachts gestört, werden viele dieser Regenerationsprozesse behindert und/oder unterbunden. Körper und Geist können sich nicht ausreichend erholen.
Leider werden oft die lebenswichtigen Funktionen des Schlafes unterschätzt, eventuelle Schlafstörungen bagatellisiert - ständige Müdigkeit, Abnahme der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, bis hin zu schwerwiegenden Folgen wie z. B. Herz-Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schwäche des Immunsystems. Übermüdung ist zudem eine sehr häufige Unfallursache.
Wie gut und erholsam und damit auch gesund sie schlafen, ist deutlich daran erkennbar, ob sie am Morgen fit, erholt und ausgeruht den Tag beginnen.
Wichtig für gesunden und erholsamen Schlaf ist natürlich auch ein auf die Körpermaße abgestimmtes Bett. Klingt selbstverständlich, aber ist es das wirklich?
Der Sitzhöhe des Bettes wird häufig nur eine sehr geringe Bedeutung beigemessen. Empfehlenswert ist ein Bett mit einer Sitzhöhe von ca. 48 cm, das entspricht der normalen Sitzhöhe. Es erleichtert deutlich das Aufstehen aus der sitzenden Position am Bettrand.
Auch das Raumklima beeinflusst unseren erholsamen Schlaf. Gesund und besser schlafen lässt es sich nach Expertenrat bei einer Raumtemperatur von 18°C empfohlen und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50 Prozent.
Gut schlafen funktioniert nur mit einer guten Matratze!
Gute Matratzen zeichnen sich durch eine hohe Punktelastizität aus, aber was bedeutet das? Grundsätzlich sollen Matratzen an jedem Punkt elastisch sein, d.h. sie sollen mehr oder weniger entsprechend der Druckbelastung nachgeben. Die Körperregionen sind unterschiedlich schwer. Der Rumpf ist z. B. schwerer als die Beine oder die Arme und sinkt somit tiefer in die Matratze ein. An den Übergangsbereichen von schwereren zu leichteren Körperpartien dürfen dann allerdings keine Freiräume bzw. keine Lücken entstehen, an denen der Körper nicht aufliegt und damit nicht gestützt wird. Gute Matratzen mit hoher Punktelastizität gleichen diese unterschiedlichen Druckbelastungen aus, schmiegen sich lückenlos an die Körperkontur an und stützen den Körper gleichzeitig.
Die richtige Matratze sollte passen wir ein Maßanzug. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten, wenn Sie sicher sein wollen, die für Sie optimale Matratze zu finden. Wenn Sie Verspannungen im Rücken oder Nacken haben, Ihnen nachts die Arme einschlafen oder Sie evtl. bestimmte Erkrankungen wie z. B. Rheuma oder Osteoporose haben oder auch persönliche Wünsche und Vorstellungen haben, teilen Sie es ihrem Fachberater mit. Ein guter Fachberater nimmt sich Zeit, um mit Ihnen gemeinsam nach der optimalen Lösung zu suchen. Das Probeliegen auf verschiedenen Matratzen im Geschäft ist dabei ein unbedingtes Muss!
Entscheidend für gesunden und erholsamen Schlaf ist die richtige Ausstattung des Bettes, insbesondere die Wahl der richtigen Matratze und der passenden Unterfederung.
Aber nach welchen Kriterien sucht man die richtige Matratze aus? Eins sei vorangestellt: Wie das Leben Bewegung ist, so ist es auch der Schlaf. Ein Schlafender verändert bis zu 60 mal pro Nacht die Schlafposition. Dies ist auch unbedingt notwendig, weil dies zur Regeneration des Körpers notwendig ist. Die Basis für erholsamen Schlaf ist die Matratze, da sie untermittelbaren Kontakt zum Körper im Schlaf hat und diesen stützt und trägt.
Grundsätzlich ist es bei der Auswahl der richtigen Matratze wichtig, das ausgewogene Maß zwischen Weichheit und Stützfunktion zu finden, das zur eigenen individuellen Konstitution passt. Eine gute Matratze, die für Erholung und Entspannung während der Nacht sorgt, soll sich lückenlos an die Körperkontur anpassen und gleichzeitig den Körper und besonders die Wirbelsäule stützen.
Eine Empfehlung für die einzig richtige Matratze gibt es dabei leider nicht. So individuell hinsichtlich Größe, Gewicht und Konstitution der Mensch ist, sind auch die Anforderungen an gute Matratzen.
Ist eine Matratze zu weich oder zu hart, ruft sie Fehlhaltungen hervor, die zu Muskelverspannungen bis hin zu Wirbelverschiebungen führen können. Speziell zu harte Matratzen führen zu einem erhöhten Auflagedruck und zwingen den Körper ständig zu Haltungswechseln. Als Folge drehen wir uns zu häufig im Schlaf und der Schlaf wird unruhig. Auf Bewegungen im Schlaf verzichten, kann der Körper dennoch nicht. Bewegungen im Schlaf und das Umdrehen im Bett sind wichtige Funktionen, die einerseits die Vitalfunktionen des Körpers im Schlaf regulieren und dafür sorgen, dass die Regenerationsprozesse ungehindert ablaufen können wie z. B. die Bandscheiben-Regeneration, indem sich die Bandscheiben wieder mit Flüssigkeit anreichern, die sie während des Tages verloren haben. Deshalb sollten gute Matratzen Bewegungen des Körpers unterstützen und nicht aufgrund der Weichheit und Nachgiebigkeit etwa erschweren. Besonders wichtig für Hausstauballergiker ist die Waschbarkeit des Matratzenbezuges bei mindestens 60° C. Erst bei dieser Temperatur werden im Waschvorgang vorhandene Hausstaubmilben abgetötet.
Zum besseren Schlafen sollten sich die für uns richtige Matratze in jeder Lage der Körperkontur anpassen. Deshalb müssen gute Matratzen einerseits weich sein, damit der Körper einsinken kann, anderseits müssen sie auch den Körper stützen, damit das Umdrehen im Bett, also die Veränderung der Liegeposition unterstützt wird. Wird die Veränderung der Liegeposition erschwert, wachen wir häufiger auf und eine erholsame Nachtruhe ist nicht möglich. Damit sich eine Matratze der Körperkontur ideal anpassen kann, zeichnen sich gute Matratzen durch eine hohe Punktelastizität aus. Nur so ist gewährleistet, dass sie schwerere bzw. ausgeprägtere Körperpartien tiefer einsinken lässt und in den Übergangsbereichen zu weniger ausgeprägten Partien, sich der Körperkontur anschmiegt und hier in gleicher Weise unterstützt.
Natürlich beeinflussen auch bestehende Erkrankungen wie z. B. der Bandscheibenvorfall, Rheuma, Morbus Bechterew und Osteoporose die Wahl der Matratze. Grundsätzlich sollte bei diesen Erkrankungen auf eine sehr gute Matratze mit hoher Druckentlastung und Punktelastizität geachtet werden, damit ein erholsamer Schlaf gesichert ist.
Die Wahl einer guten und körpergerechten Matratze ist die beste Voraussetzung für erholsamen und gesunden Schlaf. Dabei sollte die Unterfederung optimal auf die Matratze abgestimmt sein. Auch die Bettdecken und das Kissen spielen hier eine große Rolle und unterstützen ein erholsames Schlafen und ausgeruhtes Erwachen am Morgen.
Sie finden bei uns Schlafkomfort der auf fundiertem Wissen der Medizin und Ergonomie basiert. Für unsere Produkte werden ausgewählte Materialien in bester Tradition verarbeitet und zu einem Großteil in Handfertigung in Deutschland hergestellt.
Nahezu 80% der der deutschen Bevölkerung habe bereits in ihrem Leben Rückenschmerzen erlebt. Da wir rund ein Drittel unseres Lebens schlafend verbringen, kann das Bett auch dazu beitragen, Rückenschmerzen zu vermeiden, aber leider auch auszulösen. Rückenfreundliche zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Körper und insbesondere die Wirbelsäule in jeder Liegeposition tragen und stützen. Gesunder, rückenfreundlicher Schlaf ist nur sicher gestellt, wenn der Rücken bzw. die Wirbelsäule im Schlaf nicht „durchhängt“, sondern ergonomisch getragen und gestützt wird. Für die Regeneration der Bandscheiben und die Entspannung der Rückenmuskulatur ist erholsamer Schlaf auf guten Matratzen entscheidend.
Die Wirbelsäule sollte beim Liegen in der Rücken- und Seitenlage ihre natürliche geschwungene Form weitgehend beibehalten. Orthopädische Matratzen nehmen die natürliche Form der Wirbelsäule weich auf und unterstützen gleichzeitig den Körper an den notwendigen Stellen. Orthopädische Matratzen haben die Aufgabe, den Körper entsprechend des Gewichts und der Körpergröße so zu lagern, dass in Seitenlage die Wirbelsäule eine Gerade bildet und in Rückenlage die sanfte Doppel-S-Form gleichmäßig gestützt wird.
Um bei bestehenden Rückenschmerzen mit einer neuen Matratze besser schlafen zu können, sollte besonderes Augenmerk auf die „kritischen“ Körperzonen, die häufig vom Rückenschmerz betroffen sind oder ihn verursachen, gelegt werden. Dies sind in der Seitenlagen häufig die Schultern und das Becken, die Schmerzen verursachen können, wenn sie nicht ausreichend in die Matratze einsinken (verursacht häufig Druckschmerz) oder zu tief einsinken (verursacht häufig Verspannungen durch Fehlhaltungen). In der Rückenlage hingegen ist oft der Lendenwirbelbereich betroffen, besonders bei vorhandenem Hohlkreuz. Sinkt das Gesäß zu sehr in die Matratze ein, weil sie zu wenig Unterstützung bietet, kann es zu Fehlhaltungen und Schmerzen kommen. Gesunder Schlaf ist in diesem Moment nicht gegeben.
Häufig besteht im gehobenen Fachhandel die Möglichkeit, eine Matratze über mehrere Nächte zuhause zu testen. Fragen Sie danach!