Der Entschluss steht fest: Eine neue Matratze ist nötig.
Doch wie findet man im Fachgeschäft ein gute Matratze? Die sich
lückenlos an Ihre Körperkontur anpasst und den Körper und besonders
die Wirbelsäule stützt? Die wie gemacht ist für Ihre Größe, Ihr Gewicht
und Ihre Anforderungen – für tiefen, erholsamen Schlaf?
Soll es eine weiche Matratze sein, eine Matratze gegen Rückenschmerzen?
Worauf muss man
im Beratungsgespräch achten, um eine wirklich gute Lösung zu finden?
Als Experten für erholsamen, entspannenden Schlafkomfort helfen wir Ihnen gerne!
Unser Extra-Service für Sie: Wichtige Punkte als Entscheidungshilfe für Ihre Matratzenwahl!
Tipp:
Drucken Sie sich das Download-PDF aus und klären Sie Ihre persönlichen
Bedürfnisse schon vor Ihrem Beratungsgespräch – so sind Sie bestens
vorbereitet!
1. Gute Entscheidungen brauchen Zeit!
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung – und für eine ausführliche Beratung in einem Fachgeschäft.
2. Härtegrade von Matratzen sind nicht genormt!
Schlafen Sie lieber hart oder weich? Welche Art von Matratze nutzen Sie derzeit – Taschenfederkern, Federkern, Kaltschaum, Latex? Diese Angaben sind für Ihren Fachberater
wichtig. Denn Matratzen werden in verschiedenen, nicht genormten Härtegraden angeboten. Als Anhaltspunkt könnte folgende Einteilung dienen:
Härtegrad 1 = weich für Menschen bis 60 kg Körpergewicht
Härtegrad 2 = mittel für Menschen bis 80 kg Körpergewicht
Härtegrad 3 = hart für Menschen über 80 kg Körpergewicht
Achtung: Dies sind sehr grobe Angaben und werden häufig der tatsächlichen Körperkonstitution nicht gerecht!
3. Probieren geht über Studieren!
Bei einer neuen Matratze ist es sehr wichtig, das ausgewogene Maß von Weichheit und Stützfunktion zu finden, das zur eigenen individuellen Konstitution passt. Eine gute Matratze,
die für Erholung und Entspannung während der Nacht sorgt, passt sich lückenlos an die Körperkontur an und stützt den Körper und besonders die Wirbelsäule.
Deshalb: Probeliegen ist wichtig – prüfen Sie verschiedene Matratzen in Ruhe vor Ort! Viele Fachgeschäfte bieten zudem die Möglichkeit, die gewählte Matratze einige Nächte zu
Hause zu testen. Fragen Sie danach!
4. Gute Kaltschaummatratzen? Das Raumgewicht entscheidet!
Ein Qualitätskriterium für Kaltschaummatratzen ist das Raumgewicht: Es sollte mindestens 40 kg/m³ betragen!
5. Eine Matratze für Zwei? Besser nicht!
Falls Sie sich für eine Matratze für Zwei entscheiden, teilen Sie dies Ihrem Fachberater mit. Für Doppelbetten eignen sich zwei einzelne Matratzen besser, um die individuellen
Bedürfnisse der Partner zu berücksichtigen. Denn die Nachtruhe auf Doppelmatratzen wird häufig gestört, wenn sich jede Bewegung des Partners im Schlaf auf den anderen überträgt.
6. Wichtig für die Matratzenwahl: Liegt starkes Schwitzen, eine Erkrankung oder eine Hausstauballergie vor?
Ihr Fachberater sollte erfahren, ob Sie im Schlaf stark schwitzen, eine Hausstauballergie haben, ob Rückenbeschwerden, Verspannungen oder Erkrankungen wie z. B. Rheuma oder Osteoporose vorliegen.
Hausstauballergiker sollten auf abnehmbare Matratzenbezüge achten, die mindestens bis 60°C waschbar sind. Es gibt auch spezielle, gegen Hausstaubmilben wirkende Bezüge (Encasings).
7. Lattenrost nicht vergessen!
Sehen Sie sich vor Ihrem Beratungsgespräch Ihren Lattenrost an! Denn Ihre neue Matratze sollte zum Lattenrost passen, damit beide als Einheit für optimale Liegeeigenschaften sorgen können.
8. Altes Kopfkissen zu neuer Matratze? Testen!
Testen Sie Matratzen immer mit einem Kopfkissen, besser noch mit einem Nackenstützkissen – in Rücken- und Seitenlage! Achtung: Wenn Ihre neue Matratze die Schulter tiefer
einsinken lässt, ist für optimales Liegen möglicherweise auch ein neues Kopfkissen erforderlich!
9. Wohin mit der alten Matratze?
Viele Fachhändler entsorgen Ihre alte Matratze, eventuell sogar kostenlos – Fragen lohnt sich!
10. Vorsicht bei Garantien, die länger als 5 Jahre gelten: Das weckt unrealistische Erwartungen!
Die Lebensdauer einer Matratze liegt zwischen 7 und 10 Jahren. Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich eine neue Matratze bereits nach 5 – 8 Jahren.
Deshalb sind Garantiezeiten, die über 5 Jahre hinaus-gehen, mit „Vorsicht“ zu genießen: Denn Garantien über 10, 15 oder mehr Jahre suggerieren Produktversprechen, die keine
Matratze halten kann!
11. Güte- und Qualitätssiegel unter die Lupe nehmen!
Eine Vielzahl an Qualitäts- und Gütesiegeln für Matratzen bewerten oft unterschiedliche Merkmale mit ebenfalls sehr unterschiedlichen Kriterien.
Informieren kann man sich über die Herkunft, Vergabe und Prüfverfahren dieser Qualitäts- und Gütesiegel bei unabhängigen Verbraucherstellen (wie z. B. Stiftung Warentest, Ökotest, LGA, TÜV).
Zusätzlich empfehlenswert ist die Frage nach Produkten, die in Deutschland oder Westeuropa hergestellt wurden.
12. Das Verhältnis von Preis und Leistung zählt – doch Ihr persönlicher Komfortbedarf sollte den Ausschlag geben!
Matratzen gibt es in verschiedensten Qualitäts- und Preisklassen und damit auch in unterschiedlichen „Leistungsklassen“. Doch auch hier gilt: Gute Qualität hat ihren Preis.
Wägen Sie also Ihr individuelles Bedürfnis an Schlafkomfort und Ihr Budget auch im Hinblick auf das Wohlgefühl ab, das Ihnen Ihre neue Matratze durch gute Liegeeigenschaften Tag für Tag spenden soll – und das viele Jahre lang!